Gute Beispiele in Zeiten von Corona

#glstark

Wir sind überzeugt, dass gerade auch in einer herausfordernden Zeit wie dieser, viele tolle Ideen und Beispiele in den Unternehmen in Rhein-Berg entstehen. Wir wollen gerne unterstützen, diese sichtbarer zu machen. Wir suchen weitere Beispiele und Ideen aus Unternehmen, die Inspiration für andere sein können: Wie organisieren Sie sich derzeit im Unternehmen? Welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation auf Ihre Arbeitsabläufe? Wie gehen Sie mit Homeoffice um? Welche digitalen Tools haben Sie vielleicht entdeckt, mit denen Sie angefangen haben zu arbeiten? Wie gehen die Unternehmen mit Mitarbeitenden um, die ältere Angehörige pflegen? Diese und viele weitere Fragen interessieren uns und ganz sicher auch viele andere Unternehmen im Kreis. Lassen Sie uns gegenseitig eine Inspiration in dieser Zeit sein! 

Silke Ratte und Bianca Degiorgio freuen sich auf Ihren Anruf oder eine E-Mail. 

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Neue Rubrik:  Angebote von Unternehmen

Nun ist die Zeit, in der Unternehmen sich auf das Leben und Arbeiten mit Corona einstellen müssen. Es ist aber auch die Zeit, in der mehr und mehr Angebote für die Umsetzung dessen entstehen. Darum sammeln wir an dieser Stelle auch hilfreiche Produkte und Dienstleistungen aus Rhein-Berg. Auch diese erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und werden ständig erweitert. Weitere Tipps und Hinweise sind darum  willkommen! 

Hilfreiche Angebote in Zeiten von Corona von Unternehmen in Rhein-Berg 

ASLAN Selbstklebefolien GmbH bietet hochwertige selbstklebende Lösungen für unterschiedliche Untergründe – sie kleben sicher, sind rückstandsfrei entfernbar und nach R9- oder R13-Rutschhemmklasse zertifiziert. Der ein oder andere Betrieb kann solche aufmerksamkeitsstarken Fußbodengrafiken sicherlich gebrauchen. Wenn Sie wieder öffnen dürfen und über Abstands- und Hygieneregeln informieren müssen, sind sie sehr hilfreich. Mehr Infos finden Sie im YouTube-Video

Das Team von KWOM Werbetechnik UG ist gerne für Sie da und unterstützt die Wiedereröffnung Ihres Geschäftes mit bedruckten Fußbodenaufklebern als Abstandsmarkierung. Die Klebefolien stammen vom Partner und Nachbarn ASLAN Selbstklebefolien GmbH und werden dann individuell bei KWOM weiterverarbeitet. Den neuen Online-Shop, aktuell gefüllt mit „Corona“-Artikeln finden Sie hier

Nicht jeder Job ist im Homeoffice möglich. Hygienewände können einen entsprechenden Schutz am Arbeitsplatz bieten. Diese stellt Julius Möbel in Overath her – in Standardmaß oder nach individuellem Aufmaß. Die Fertigung dauert je nach Bestellmenge nur 1-3 Tage! Interessant für Geschäfte, Praxen, städtischen Institutionen, Restaurants, Postfilialen und Apotheken im Einsatz. Auch die Wermelskirchener Kocherscheid GmbH bietet Schutzwände für den Thekenbereich an, die wir auf der Internetseite von Wermelskichen Marketing entdeckt haben. Außerdem fertigt der Verein Schutzmasken mit  WiW-Logo für 3€ an: Bestellung an info@b4186902f2a2414583a0523b7feb31aewiw-marketing.de 

Desinfektion und Entkeimung im Gesundheitswesen mit UV-C-Systemen von BÄRO Clean Air Technologies. Neben der von Regierung, Instituten und Verbänden empfohlenen Desinfektion durch Hitzeeinwirkung bietet sich auch die Bestrahlung mit natürlichem UV-C-Licht als wirksame und effektive Problemlösung an. Diese Systeme haben sich seit mehr als 25 Jahren im Praxiseinsatz erfolgreich bewährt – auch im Gesundheitswesen.

Die Kürten & Lechner GmbH möchte Ihnen durch die Corona-Krise helfen! Mit digitalen Infoboards können Inhalte für Kunden lebendig und ansprechend dargestellt werden. Der Content kann in Echtzeit angepasst, von überall aus gesteuert und auf dem Gerät abgespielt werden. Derzeit ein wertvoller Service, der Menschen informieren und gleichermaßen schützen kann.

Unternehmen müssen besondere Arbeitsschutzmaßnahmen ergreifen, um Beschäftigte und Kunden vor SARS-CoV-2 zu schützen. Die meditec GmbH unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit gemäß der Vorgaben des Bundesarbeitsministeriums.

Die Bandis & Knopp GmbH + Co. KG unterstützt ihre Kunden im gemeinsamen Kampf gegen Corona. Einfache Schutzschilder aus Wellpappe können helfen, zu verhindern, dass sich Viruströpfchen im Raum verbreiten. Die Wellpappenschilder können überall aufgestellt werden und tragen dazu bei, dass Mitarbeiter in den Büros und in der Produktion gesund bleiben. Auf Wunsch werden die Schilder individuell mit weiteren Warnhinweisen bedruckt. Das Produkt kann individuell mit einem Sichtfenster ausgestattet werden. Ebenfalls auf Wunsch wird die passende Folie dazu geliefert. Hier finden Sie die Infos.

• Erleichtert die Einhaltung der Mindestdistanz • Kann freistehend bzw. zwischen Schreibtischen aufgestellt werden • Lieferbar voll geschlossen bzw. mit einem Sichtfenster • Auf Wunsch mit weiteren Hinweisen bedruckbar inkl. Firmenlogo • Standarddesign bzw. auf Wunsch in individuellen Designs lieferbar • Sehr leicht zu transportieren und nach dem Gebrauch zu entsorgen


Recruiting & Onboarding in Zeiten Corona bei der Netempire Software GmbH  

Recruiting und Onboarding neuer Mitarbeiter erfordert in Zeiten des Kontaktsverbots neue Wege. Die Netempire Software GmbH in Rösrath hat ihre Erfahrung damit geschildert:  
Telefoninterviews sind gut, jedoch wird es verbindlicher und persönlicher, wenn man sich beim Kennenlernen auch in die Augen schauen kann.
Hierbei sind vor allem Videokonferenzen sehr hilfreich, gerade in Zeiten des Kontaktverbots. Nur leider hat nicht jeder die technischen Voraussetzungen, um eine Videokonferenz zu starten.

Unser Tipp: Wenn Unternehmen es ihren Bewerbern leichter machen möchten, dann sendet ihnen doch einfach eine Webcam als Geschenk zu und ermöglicht eine persönlichere Kontaktaufnahme per Videocall. Denn bei einer Entscheidung braucht es mehr, als nur eine überzeugende Stimme.

Und so kann das Remote-Onboarding eines neuen Kollegen aussehen:

Onboarding mit Sicherheitsabstand, leeren Büros & Kontaktverbot - eine neue Herausforderung für uns. Unser neuer Kollege, Eren startet seinen ersten Tag bei der Netempire und der Tech Campus ist leer – die meisten befinden sich im Homeoffice. Für seinen ersten Tag sind einige Kollegen jedoch extra aus dem Homeoffice angereist, um Eren herzlich in Empfang zu nehmen. Aber bereits die Begrüßung ist anders: Man darf sich nicht die Hand geben und hält einen Sicherheitsabstand zu seinem neuen Kollegen. Ein seltsames Gefühl. Nachdem Eren einen Teil seines Teams persönlich kennenlernte, startet sein Arbeitsalltag ebenfalls im Homeoffice. Das restliche Projektteam lernt er vorerst nur per Videocall kennen. Für seine Arbeit wird ihm die spezifische Hardware, die sonst in München beim Kunden persönlich abgeholt werden muss, per Kurier zugesendet. Aber auch wenn alles über den Bildschirm läuft und das Kontaktverbot keinen persönlichen Austausch zulässt, funktioniert die Einarbeitung für uns und für Eren zwar anders, aber gut. „Ich fühle mich im Team sehr gut aufgenommen, wir treffen uns jeden Tag online, mir wird viel gezeigt und erklärt. Und mit einigen Kollegen kann ich bereits Jokes machen, obwohl wir uns noch nie gesehen haben - ein super Zeichen!“

Von Tür zu Tür - Postkarten-Grüße in Corona-Zeiten

Die fertigen Postkarten werden individuell gestaltetBild vergrößern

Sujatha Hoffmann von der Odenthaler Papeterie Hakuuna und Anna Zeller, Fotografin aus Wermelskirchen, hatten eine wunderbare Idee. Sie erstellen individuelle Fotokarten als Gruß an die Lieben, die man jetzt nicht persönlich treffen kann. Sie haben uns folgendes dazu geschrieben:

Anna Zeller und Sujatha Hoffmann

" Wir sind der Meinung, dass Corona auch positive Seiten mit sich gebracht hat. Viel Zeit mit der Familie und den Kindern.

Natürlich ist es auch eine Herausforderung, aber mit Sicherheit eine Bereicherung, sich mal bewusst zu werden, in welch guter Situation wir uns alle außerhalb der Coronakrise befinden. Hoffentlich nehmen viele ein bisschen von diesem Bewusstsein mit in den Alltag nach Corona und halten ein Stückchen Erinnerung von der Zeit fest. Zum Beispiel in Form eines Fotoshootings."

Danke für diesen Beitrag!

Buchhandlung Bücken in  Overath

Folgendes Schreiben erreichte unsere Redaktion: 

"Darf ich mich kurz vorstellen? Ich bin der SuperBücherHeld. Geboren wurde ich in der Corona-Krise, um den Menschen etwas Freude, Abwechslung und natürlich auch ihre Bücher zu bringen.
Ich wohne in der Buchhandlung Bücken in Overath und treibe dort mein Unwesen. Ich helfe in allen Arbeitsbreichen und bin an mehreren Fronten gefordert.
Letzte Woche habe ich es bereits ins MorgenMagazin der ARD geschafft. Da bekanntlich Bilder mehr sagen als Worte, deshalb habe ich Ihnen einen Link zu meinen Videos beigefügt.
Ich bedanke mich bei Ihnen im Voraus, denn ich muss jetzt los. Die nächste heikle Mission steht mir schon wieder bevor.

Der SuperBücherHeld hat es geschafft, alle Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurückzuholen und die Buchhandlung Bücken kann sich vor Aufträgen kaum retten. Natürlich ist dies nicht alleine auf den Einsatz des SuperBücherHelden zurückzuführen, aber ohne seinen unermüdlichen Einsatz sähe die Buchhandelswelt bestimmt anders aus."

Das hat uns sehr gut gefallen!! Danke! Der SuperBücherHeld hat noch seine Autogrammkarte zum Sammeln und Teilen mitgeschickt.

Golfclub Lüderich in Overath

Raten statt Golfen: Sabina Henrich, Geschäftsführerin des Golfclubs Lüderich, hat sich coronabedingt etwas Neues ausgedacht: „Die Landesregierung hat die Nutzung von Sportanlagen momentan zwar untersagt, aber es ist möglich, auf dem Golfplatzgelände spazieren zu gehen, was bei normalem Spielbetrieb nicht geht. Um den Spaziergang spannender zu gestalten, freuen wir uns über Fotos, die wir prämieren möchten. Für alle Golfer haben wir eine Regelrallye erstellt, die auf großes Interesse gestoßen ist - und jetzt schon in die zweite Runde geht.“

Bea Rusu, Yogatrainerin aus Rösrath - "Aus der Komfortzone rauskommen"

„Ich gehe neue Wege, gebe live Online-Yogakurse auf YouTube. Ich hatte vorher noch nie Live-Videos gemacht und war zu Beginn sehr aufgeregt, aber das legt sich. Ich nutze das alles jetzt als Chance, viel Erfahrungen zu machen, auch online zu arbeiten - ich habe meine Website so angepasst, dass LIVE-Online-Kurse auch nach Corona zu meinem Angebot gehören werden. Durch Corona erweitere ich somit mein Portofolio, ich bin gezwungen aus der Komfortzone zu kommen. Mein Youtube Kanal ist noch klein, es kommen aber täglich neue Abonnenten dazu.“

Schmidt-Rudersdorf in Bergisch Gladbach - "Für einen guten Zweck" 

Die Schmidt-Rudersdorf GmbH & Co. KG hat sich dazu entschieden, und auch bereits mit der Umsetzung begonnen, sich von ausrangierten aber noch funktionierender EDV zu trennen, die derzeit nicht benötigt wird.
Vereinen, Organisationen und gemeinnützigen Unternehmen bietet Schmidt-Rudersdorf diese kostenlos an, um zum Beispiel Homeoffice zu ermöglichen. Privatpersonen und Unternehmen werden um Bezahlung in freiwilliger Höhe gebeten, die dann an einen noch zu bestimmenden caritativen Zweck gespendet werden.
Um die Angelegenheit schnell, einfach und kostengünstig zu halten, hat das Unternehmen hierfür einen Ebay-Kleinanzeigen-Account eingerichtet und die ersten Anzeigen online gestellt. 

DEUTA-WERKE in Bergisch Gladbach - "Arbeiten in zwei festen Schichtzeiten" 

Seit einigen Wochen arbeiten die DEUTA-WERKE in allen Bereichen - nicht nur in der Produktion - im Schichtbetrieb. Das bedeutet, alle Mitarbeiter, deren Tätigkeit nicht im Homeoffice realisiert werden kann, sind nur innerhalb einer von zwei festen Schichtzeiten (Früh- und Spätschicht) auf dem Werksgelände. Auf diese Weise können die DEUTA-WERKE fast normal weiter arbeiten. Jede der Schichten hat eine reduzierte Belegschaftsdichte. Die Mitarbeiter der beiden unterschiedlichen Schichten treffen nicht aufeinander. Die Mitarbeiter im Homeoffice sind über Telefonkonferenzsysteme mit den Menschen vor Ort im Betrieb verbunden. 
Die DEUTA-WERKE haben damit für sich eine einigermaßen praktikable Lösung gefunden, denn die Geschäfte der Kunden laufen zum Teil weiter und sind auf die Zulieferungen des Unternehmens angewiesen. Insbesondere die chinesischen Kunden nehmen nach wochenlangem Stillstand wieder ihre Geschäfte auf und zeigen teils sogar Nachholbedarf.

Julius Möbel in Overath - „Das Beste aus dem Corona-Virus machen“ 

Die Tischlerei Julius Möbel aus Overath hat kurzerhand einen großen Teil seiner jetzigen Produktion auf das Fertigen von sogenannten Spuckschutz-Hygienewänden umgestellt, um Apotheken, Praxen und weiteren öffentlichen Einrichtungen die Möglichkeit zu geben, sich vor einer Infektion zu schützen. Verkauft werden die Spuckschutz-Hygienewände auf Maß, so wie vom Kunden benötigt.

„Das Thema Homeoffice war bei uns im Zuge der Digitalisierung natürlich auch vorher schon oft Thema – jedoch schiebt man es immer weiter nach hinten, wenn es nicht akut gebraucht wird. Heute können wir stolz berichten, dass wir bereits zwei Homeoffice-Arbeitsplätze eingerichtet haben und in einer Woche folgt der nächste.“
Mehr Einblicke zum Umgang mit der aktuellen Situation finden Sie im Interview mit Jörg Julius Kapune auf der Website vom KOFA

Darüber hat Julius Möbel versucht, etwas für Kinder anzubieten: „Wir veranstalten aktuell einen Kinder-Malwettbewerb, um Kinder, die zu Hause von Langeweile geplagt sind, zu beschäftigen und die Eltern damit etwas zu entlasten. Die ersten drei Plätze erhalten ein wunderschönes Julius-Möbel Vogelhaus.“

Hausmann Versorgungstechnik in Wermelskirchen - „Wir sind heute froh, schon länger so digital unterwegs zu sein“

Im Januar waren es lediglich zusätzliche Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, die eingeführt wurden, um Mitarbeiter und Kunden zu schützen. Dabei ist es natürlich nicht geblieben …
Hausmann Versorgungstechnik ist ohnehin sehr digital unterwegs: Die Monteure sind zu 99% mit dem Laptop unterwegs, ein 3D-Bad-Planungsprogramm gehört zum Alltag der Mitarbeitenden. Das hilft in der aktuellen Situation enorm, weil die Umstellung im Arbeitsalltag nicht so groß ist. Zusätzlich wurde jetzt eine Online-Beratung über das Tool „Zoom“ eingerichtet. Vom Sofa aus kann sich der Kunde sein zukünftiges Bad anschauen. Der Bad- oder Heizungsplaner von Hausmann teilt über „Zoom“ seinen Bildschirm mit dem Kunden und kann alles genauso zeigen, als würde der Kunde direkt daneben sitzen.

Wenn Kunden sich dennoch lieber „live“ informieren bzw. beraten lassen möchten oder eine 3-D-Beratung nicht funktioniert, können sie in den Showroom kommen. Da dieser groß genug ist, können die Abstände zwischen Personen gut eingehalten werden. Die Monteure fahren auch weiterhin zu den Kunden unter Einhaltung aller Sicherheits- und Hygienevorschriften.
Die Mitarbeitenden versuchen das Unternehmen am Laufen zu halten und organisieren sich mehr denn je miteinander. Denn auch die private Situation mit dem Partner oder Kindern spielt hier eine Rolle. Sich zu Hause bei der Kinderbetreuung abwechseln und daher erst gegen späten Nachmittag in den Betrieb kommen können … flexible Lösungen sind derzeit überall gefragt!

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